Hochzeitsbrauchtum im Bornaer Land

Ein Blick aus der Sicht der 1930er-Jahre

Die „Landesstelle für Volksforschung“ hatte im Jahre 1934 eine volkskundliche Erhebung über das Hochzeitsbrauchtum durchführen lassen. Die Zusammenstellung und Bearbeitung der aus dem Kreis Borna eingegangenen Fragebögen übernahm damals der durch seine heimatkundlichen Forschungen weithin bekannte Lehrer Max Liebig aus Hagenest.

Brauchtum ist nichts Statisches. Durch die Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse unterliegt es einem fortwährenden Wandel. Jede Zeit hat demnach sowohl ihre eigenen, in der Tradition verwurzelten, aber auch neu hinzu gekommenen Bräuche. Aus diesem Grunde ist diese „Bestandsaufnahme“ für uns Heutige bestimmt nicht ohne Interesse!

Die damals als geormigte Maschinenschrift nur in geringer Stückzahl verbreitete Materialsammlung über das Hochzeitsbrauchtum im Bornaer Land wird hier in unverändertem Wortlauf wiedergegeben.

Inhalt:
Das „Sich finden“
Das Versprechen
Bis zur Hochzeit
Wann soll nun die Hochzeit sein?
Hochzeitsvorbereitungen
Der Polterabend
Das Brautkleid
Auf dem Weg zur Kirche
In der Kirche
Die Heimfahrt
Feier im Hochzeitshause
Wie wird sich die Zukunft des jungen Paares gestalten?
Im neuen Heim