700 Jahre Stadt Rötha

Geschrieben von Horst Brauße und Helmut Hentschel,
1992 veröffentlicht, 48 Seiten.

Aus dem Inhalt:

Rötha, ein Vasallenstädtchen ohne Tore und Mauern liegt im Leipziger Kreis, im Kreisamt Leipzig des Königreiches Sachsen. Es liegt 3½ Stunden südlich von Leipzig, 2½ Stunden nordwestlich von Borna, 2¾ Stunden nordöstlich von Pegau, 1¼ Stunden von Zwenkau 5½ Stunden von Grimma entfernt. Es liegt 387 Fuß über der Meeresoberfläche unweit rechts ab der alten Poststraße von Leipzig nach Nürnberg über Altenburg, am rechten Ufer der Pleiße, welche sich hier durch eine anmutige, mit Büschen und fetten Wiesen schön besetzte Aue schlängelt. Die Gegend ist hier weniger flach als sonst im Amtsbezirk, biete auf einigen Hügeln südöstlich vom Ort gute Aussichten in den nahen Pegauer Amtsbezirk, nach Leipzig und in das sächsisch- böhmische Gebirge. Es scheint vor dem 30-jährigen Kriege bedeutender als heute gewesen zu sein.

Inhaltsverzeichnis
Historische Begebenheiten aus der Geschichte der Stadt Rötha
– Kleiner historischer Rückblick
Das Leben in Rötha vor 100 Jahren
– Ländlich – bescheiden
– Über die Lebenshaltung
– Der Gänsezug
– Rötha am See
– Die „Röthaer Schießen“
– Der Orden
– Die Kantorei
– Die Kurrende
– Das Innungswesen
– Das liebe Geld