Rötha und Umgegend in dem Kriegsjahre 1813

Geschrieben von J. Meißner,
1899 bei Apitz in Rötha veröffentlicht, 88 Seiten.

Im Katalog der Sächsischen Landesbibliothek:
http://slubdd.de/katalog?libero_mab215732973

Das Buch in der Digitalen Sammlung der Sächsischen Landesbibliothek:
http://digital.slub-dresden.de/id367909375

Aus dem Inhalt:

Am 13. Oktober marschierten bei Rötha auf der Landstraße die preußischen Truppen vorüber. Ein österreichischer Feldprediger lag in der Pfarre. Oberpfarrer Ritter ging mit ihm vor die Stadt, und als er ein preußisches Bataillon auf sich zu kommen sah, verließ er den Oberpfarrer, ließ anspannen und fuhr mit den Worten fort: „Morgen, zum 14. Oktober, geht etwas wichtiges vor!“ Ritter blieb draußen. Die Offiziere des preußischen Bataillons kamen auf ihn zugeritten und fragten, ob Franzosen im Orte wären. Auf die verneinende Antwort, wobei er zugleich seinen Stand bekannt gab, sagten sie sehr bescheiden: „Zu unserer Sicherheit müssen Sie das Bataillon durch den Ort führen“. Das that er denn auch; doch wurde die Gemeinde ängstlich, als sie ihn an der Spitze der Soldaten sah, man dachte, sie würden ihn mitnehmen.

Inhaltsverzeichnis
Die Völkerschlacht bei Leipzig
– Anmarsch der französischen Armeen
– Die Schlachttage
– Donnerstag, 14. Oktober
– Sonnabend, den 16. Oktober
– Vorbereitungen zur Schlacht bei Wachau auf Seite der Verbündeten
Erster Gefechtsakt – von morgens 8 Uhr bis mittags 11 Uhr
– Schlacht bei Wachau
– Gefecht bei Connewitz
– Gefecht bei Lindenau
– Schlacht bei Wachau
– Gefecht bei Lindenau
Dritter Gefechtsakt – von nachmittags 4 Uhr bis zum Eintritt der Nacht
– Schlacht bei Wachau
– Gefecht bei Connewitz
– Gefecht bei Lindenau
– Schlacht bei Möckern