Chronik von Regis mit Blumroda

Geschrieben von Friedrich Max Zimmermann (Pfarrer),
1909 vom Verfasser im Selbstverlag veröffentlicht, 143 Seiten.

Aus dem Inhalt:

In seinem „Heimatbuch“ schreibt der Bremer Professor Ludwig Bräutigam, welcher aus Breitingen stammt († 1906), folgendermaßen: „Ehe wir uns wieder nach Breitingen hineinbegeben, fällt unser Blick auf das benachbarte Regis, eins der kleinsten und hoffentlich auch friedlichsten Städtchen, das ich je gesehen. Wie diese Liliputstadt dazu gekommen ist, Jahrmärkte und ein Schützenfest zu veranstalten, ist eigentlich rätselhaft. Der eine Jahrmarkt, am Montag nach Kleinostern, war aber so berühmt, daß ehemals die Schulkinder der eine Stunde entfernten Kreisstadt Borna nachmittags frei bekamen, den „Schnellermarkt“ zu besuchen und die Töpfer, die diese Spielzeuge der Schneller – in Norddeutschland Marmel genannt – in Massen feilboten, in Nahrung zu setzen“. Soweit Ludwig Bräutigam. Heutigen Tages dürften diese Worte aber nicht mehr zutreffen, nachdem Regis durch das aufblühen der Industrie, auch der Kohlenindustrie, einen Aufschwung genommen hat und in den letzten Jahrzehnten ganz neue Straßenzüge entstanden sind, so daß das Aussehen des Städtchens ein anderes geworden ist.

Allgemeiner Teil
In alten Zeiten
Regis und Blumroda unterm Krummstab und die Bischofsherrschaft
Im Jahrhundert der Reformation
Im Jahrhundert des großen Krieges
Das 18. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert und die Gegenwart
Besonderer Teil
Die Regiser Kirche
Die Blumrodaer Kirche
Kirchliches Wesen
Regiser Pfarrer und Pfarrergrundstücke
Regiser Pfarrer
Regiser und Blumrodaer Schule
Regiser Lehrer
Blumrodaer Lehrer
Das Regiser Rathaus 
Die Regiser Mühle
Apotheker und Ärzte
Kaiserliches Postamt
Blumrodaer und Regiser Kohlenbergbau
Die Blumrodaer Ziegelein
Die Regiser Flanschenfabrik
Anhang
Urkunden
Quellenangebote und Literatur