1000 Jahre Magdeborn

1968 veröffentlicht.

Aus dem Inhalt:

977 Jahre der Geschichte unseres Ortes zeigen Spuren des Feudalismus und des Kapitalismus. Spuren von Gesellschaftsordnungen, die charakterisiert sind durch unüberbrückbare Gegensätze sich feindlich gegenüberstehender Klassen. Fortlaufend verstand es eine Minderheit, die große Mehrheit aller fleißigen, arbeitenden Menschen zu unterdrücken und sich ihrer Arbeitsergebnisse zu bemächtigen. Das ist seit 1945 vorbei.

Seit der Zerschlagung des Faschismus haben in den letzten 23 Jahren auch in Magdeborn Männer und Frauen aus dem Volke, zusammengeschlossen in der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, unter Führung der Partei der Arbeiterklasse, die Geschicke in ihre Hände genommen. Sie bauen mit allen Menschen guten Willens an der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Einer Ordnung, die Frieden, Humanität und Wohlstand zu ihren Grundsätzen erhob und für jeden einen Platz hat.

Diese letzten 23 Jahre haben unserem Magdeborn, der Heimstatt von Bergleuten und Bauern, das heutige Gepräge gegeben.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Erste urkundliche Erwähnung
Burgward Medeburu
Unsere Ortsnamen
Kirche und Schule
Spuren der Hussitenkriege
Süßmund Kretzschmar
Der dreißigjährige Krieg und der letzte Scheiterhaufen in Sachsen
Magdeborn in den Tagen der Völkerschlacht
Das Jahr 1848
Die Macht der Großgrundbesitzer
Gründung des Männergesangsvereins Magdeborn
Die Herausbildung des Industrieproletariats
Der erste Weltkrieg
Die Weltwirtschaftskrise
Unter faschistischer Herrschaft
Der zweite Weltkrieg
Vom Werden unserer neuen Gesellschaft
Aus der Geschichte der Arbeiterbewegung in Magdeborn
Die Arbeitersportbewegung
Von „Güthlein“ und Vorwerk zur Groß-LPG
Die Entwicklung des Schulwesens in Magdeborn
Das Nationale Aufbauwerk
Freiwillige Feuerwehr Magdeborn
VEB Kombinat Espenhain – Arbeitsplatz vieler Magdeborner
Nachwort
Literatur- und Quellennachweise

Weitere Informationen:

Die gesamte Chronik auf magdeborn.de