Orts- und Flurnamenkatalog

Stöhna

Informationen zum Ort
Lage: einst nw Rötha
Ortsnamenformen: 1305: Bernhardus de Ztenen; 1350: Stenen; 1548: Stene, Stenne, Stehnen; 1562: Steinen, Stoinen; 1616: Stehnen; 1791: Stöhna
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde; doppeltes Gassendorf; gewannähnliche Streifenflur; 214 ha (1900)
Kirchliche Organisation: nach Zwenkau gepfarrt 1548 u. 1840, nach Pulgar 1562 u. 1578, seit 1924 nach Böhlen
Gemeindezugehörigkeit: 1960 nach Böhlen eingemeindet
Zustand heute: 1955–1957 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Espenhain) aufgelöst, Flächen rekultiviert (anteilig Rückhaltebecken Stöhna)
Hist. Lage bei OpenStreetMap: http://osm.org/go/0MDzRIvV-?m=
In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Stöhna
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Stöhna
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Bautzsche Funde: vorwendische (bronzezeitliche?) und wendische Scherben in Brandgruben
Sage: rechts vom Wege nach Probstdeuben an der „Bautzche“ Reiter ohne Kopf
Leichenweg  
Mucker, in der Sage: in der Mucker am Wege nach Stöhna geht „was“ um, begleitet ein schwarzer Hund
Pleiße  
Saugraben  
Schnelle Furt Lage: 200 m n Stockberg
Schwarze Lache  
Stockberg Lage: 1000 m n, gegenüber dem Saugraben