Orts- und Flurnamenkatalog

Piegel

Informationen zum Ort
Lage: einst s Zwenkau
Ortsnamenformen: 1121: Bigele; 1145: Bichili; 1378: Pygel, Pige;1548: Biegel, Bigel
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde; Sackgassendorf; gewannähnliche Block- und Streifenflur, 159 ha (1900)
Kirchliche Organisation: nach Pödelwitz gepfarrt 1540 und 1930
Gemeindezugehörigkeit: 1948 nach Peres eingemeindet, 1961 zu Peres-Pulgar
Zustand heute: 1976–1978 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Peres) aufgelöst, Flächen seit 1983 zu Lippendorf-Kieritzsch, seit 1996 zu Neukieritzsch
Hist. Lage bei OpenStreetMap: http://osm.org/go/0MDwMei?m=
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Piegel
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
An den Pappeln Lage: 1600 m n
Angerteich  
Der Seif Lage: 350 m sw
Großer Teich Lage: 1000 m w und 1000 m o Audigast; auf Flurgrenze
Hirtenteich  
Holzweg Lage: zum Piegelholz
Im Grund 1400 m nw
Imnitzer Weg Sage: die Buckmarte kam aus dem Piegeler Hölzchen bis an den Imnitzer Weg und ritt gern neben Geschirren her – als bei einer solchen Gelegenheit ein Knecht nach ihr schlug, hat sie ihn totgepeitscht – sie ist kein guter Geist – jetzt ist sie in’s Pereser Neuholz gewandert
Krutzschke  
Piegelholz Sage: die Buckmarte im Piegeler Hölzchen hat der Scharfrichter(?) in die Harth (b. Zwenkau) verbannt – noch heute zeigt ein nasser Fleck im Piegeler Hölzchen (jetzt Acker) die Stelle, wo sie immer hineinfuhr
Polzige  
Schafteich Lage: je 1200 m von Piegel in no und Peres in Richtung sw
Schlumper  
Schwarzes Feld Lage: Flurgrenze zu Peres
Seif  
Trebnitzer Löcher Lage: w