Orts- und Flurnamenkatalog

Mölbis

Informationen zum Ort
Lage: ö Rötha
Ortsnamenformen: 1230: Hermannus de Melebuz; 1350: Melboz, Melbuz; 1378: Melwicz; 1421: Melwiß; 1445/47: Hans von Draschewicz zcu Melbiß, 1515: Melwitz, 1525: Melbis; 1528: zu Melbisen; 1548: Molbis; 1580: Melbitz; 1791: Mo(e)lbis
Siedlungsform: Dorf mit ehem. Rgt., Pfarrkirche und Vorwerksflur Crossen im Süden; mehrflügliges Gassendorf; Gewannflur und Gutsschläge, 913 ha (1900)
Kirchliche Organisation: um 1500 : Pfarrkirche(n) (Archidiakonat Grimma/Mr) / Pfarrkirche(n) 1548 u. 1940 – 2001 Kirchgemeinde Mölbis; eingepfarrt Crossen 1840 u. 1930; FilK Espenhain seit 1533 für kurze Zeit, Hainichen und Trages seit 1929
Gemeindezugehörigkeit: 1999 nach Espenhain eingemeindet
Wüstungen in der Ortsflur: Anteil an den Wüstungen vermutl. Blasdorf, Braunzige, Crossen und eventl. Miertzsch
Lage im OpenStreetMap-Projekt: http://osm.org/go/0MD4X4_a
In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mölbis
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Mölbis
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Alter Teich  
Angerteich  
Anwand  
Bäckerteich  
Bauernfelder  
Bauernholz  
Birkenteich  
Blasdorf  
Bornteich  
Braunsche Sage: der alte Bose ist in einer Nacht nach Danzig und zurück geritten – in 3-Teufelsnamen – „Konnte was“ – er zeigt sich auch in der Braunsche und am „Siebeneichenwege“ – wenn die Glocken geläutet werden, rufen die Kinder: „Bose kimmt“ und reißen aus – einmal hatte man in seine Gruft in der Kirche die Leiche einer Frau eingestellt, deren Grab noch nicht fertig war. Das litt Bose nicht, er machte solange „Radau“, bis man sie wieder rauslangte (General en chef der kurfürstl.-sächs. Armee Adam Heinrich von Bose +1749 zu Mölbis)
Braunzig  
Braunziger Teich  
Brauteich  
Büffelteich  
Buschgrund  
Crossen  
Damm  
Dammwiese  
Drei Weiden  
Eichbach  
Eichelsee  
Fischerhölzchen  
Fußweg Sage: am Fußwege nach Oelzschau zu scharzer Hund
Gebirge (Gebirkicht)  
Gerichtsplatz  
Getreidewiese  
Geweidicht  
Grasgrund  
Grasholz  
Graupenbusch  
Grenzweg  
Grillenburg  
Großholz  
Grund  
Hain  
Hefen  
Heide  
Heidenfeld  
Heidenteich  
Heiliges Feld  
Heiliges Holz (Streitholz)  
Heines Teich  
Herzrechen  
Hirsewinkel  
Hofefeld  
Hofteich  
Hopfenberg  
Hufe  
Hufe  
Hufenteichdamm  
Hutung  
Hutweide  
Kirchenholz  
Kirchenlehn  
Klatzschige  
Kolbens Teich  
Kommunikationsweg  
Koppeltrift  
Kriegsdamm  
Kriegsteich  
Lange Wiese  
Langes Holz  
Laufteich  
Lehde  
Lindengasse  
Lindenplatz  
Lutherlinde  
Marktsteig  
Meßweg  
Miertzsch  
Miertzschweg  
Mittelbach  
Mittelteich  
Mittelweg  
Mühlweg  
Pappelallee  
Pfarrholz  
Pfarrwiese  
Pflanzegarten  
Rechen  
Rittergut Sagen: im Rittergute weiße Frau; unterirdischer Gang nach dem Damme im heiligen Holze
Rittergutswald  
Rottigdamm  
Rottiglehde  
Rottigteich  
Rottigwiese  
Salzmeste  
Schafberg  
Schafbrache  
Schafteich  
Schilfwiesen  
Schindergraben  
Schindgrube  
Schlag  
Schlagteich  
Schmerlteich  
Schmiedeteich  
Schmiedewiese  
Schöters Wiese  
Schröters Holz  
Schwarzacker  
Siebeneichenweg  
Streckteiche  
Streitholz (Heiliges Holz)  
Tannicht Sagen: im Tannicht (nach Trages zu) Lichter; Hexen reiten dort auf Besen; auch „rauscht’s egal“
Teichdamm  
Teichfeld  
Teufelsküche  
Treibe  
Weidenbusch  
Weidicht  
Wiesenfeld  
Zapfenloch  
Zäune  
Ziegelteich