Orts- und Flurnamenkatalog

Löschütz

Informationen zum Ort
Lage: einst w Regis-Breitingen
Ortsnamenformen: 1378: Loßwicz, Loschwicz, Loswicz; 1414/15: Louzcicz, Loyssicz wuste; 1424: Louschewicz, Lonschewicz; 1551: Leußwicz; 1566, 1658: Leuschitz; 1590: Lauschitz; 1593: Löschütz; 1791: Lö(e)schitz; 1821: Löschützmühle
Siedlungsform: ehem. Ortswüstung am Nordhang einer etwas tiefer eingeschnittenen Bachaue zw. Ramsdorf, Teuritz u. Hagenest > Mühlengut; Werkweiler (Mühlengut); Schläge, 18 ha (1945)
Kirchliche Organisation: nach Ramsdorf gepfarrt 1548 u. 1930
Gemeindezugehörigkeit: 1791 zu Teuritz, 1875 zu Hagenest gehörig
Zustand heute: 1957/58 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Schleenhain) aufgelöst/rekultiviert; Flächen 1973 zu Ramsdorf
seit 1999 zu Regis-Breitingen
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Löschütz
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Gericht zu Lucka Lage: Gerichtsplatz sw von der Löschützmühle, daneben ein kreisrunder Wald
Göritzschgraben  
Lechds-Mühle Info: für Löschütz
Mittelrain Info: alter Weg im 17 Jh. – begann in Lucka und endete in den Feldern
Nelke  
Schnauder