Orts- und Flurnamenkatalog

Imnitz

Informationen zum Ort
Lage: s Zwenkau
Ortsnamenformen: 1182: Svidegerus de Imeniz; 1184: Iminez; 1213: Ymenez; 1306: Imnitz; 1548: Imnietz; 1562: Imnis; 1753: Imnitz
Siedlungsform: Dorf, Landgemeinde mit Pfarrkirche; Gassendorf mit Zeilendorfteilen; gewannähliche Block - und Streifenflur, 255 ha (1900)
Kirchliche Organisation: um 1500: FilK von Zwenkau (Archidiakonat Grimma/Mr) / FilK von Zwenkau 1548 u. 1930 – 2001 zu Kirchgemeinde Zwenkau; eingepfarrt Kötzschbar, Rüssen, Löbschütz u. Malschitz 1562 u. 1930, Döhlen u. Kleinstorkwitz 1752 u. 1930
Gemeindezugehörigkeit: 1929 nach Zwenkau eingemeindet
Im OpenStreetMap-Projekt: http://osm.org/go/0MDxGnPJ
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Imnitz
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Bubrene Sage: Am „Bubrene“ nach dem Kuhberge Ziegenbock ohne Kopf
Gräserei Sage: Frauen gehen ungern nach dem Kuhberge in die „Gräserei“, weil es dort „nicht richtig“ ist
Hünengrab Lage: Kuhberg, Name sehr jung
Hunnengrab Lage: Kuhberg, Name sehr jung – neueste Benennung „das Hünengrab“ („Hunnengrab“)
Justs Garten Sage: in Justs Garten (jetzt Rothe) Kalb ohne Kopf
Kuhberg Funde: am Kuhberge, der vor Jahren teilweise abgetragen, bald darauf aber auf Anordnung der Grundbesitzerin in seiner ursprünglichen Gestalt wieder hergestellt worden ist, frühdeutsche und vorwendische Scherben
Sage: am Kuhberge Mann ohne Kopf – er kann nicht „dersterben“, weil er einen Schatz bewachen muss
Sandgrube