Orts- und Flurnamenkatalog

Gaulis

Informationen zum Ort
Lage: w Rötha
Ortsnamenformen: 1303: Jaules; 1356: Jaulas; 1381: Jawlus; 1421: Gaules; 1432: Gaulis; 1875: Gaulis (Gauliß, Gauleis)
Siedlungsform: Dorf, Landgemeinde, etwas erhöht am Auenrand der Pleiße; Zwei Sackgassen mit regellosen Erweiterungen; Gewannflur, 277 ha (1900)
Kirchliche Organisation: nach Trachenau gepfarrt 1580 u. 1930 – 2001 zu St. Georgen-Kirchgemeinde Rötha
Gemeindezugehörigkeit: 1935 nach Trachenau eingemeindet, seit 1964 zu Böhlen
Im OpenStreetMap-Projekt: http://osm.org/go/0MDyUnVZ
In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gaulis
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Gaulis
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Gänsegarten Funde: bronzezeitliche Scherben
Sage: rechts vom Wege, an der Stelle des „Gänsegartens“ früher ein Hügel: „Es spokt.“
Gänsehals  
Großenbach  
Großenloch  
Herrenwinkel  
Hinterholz  
Hinterholzwiesen  
Hirtenberg  
Huscht  
Huteweide  
Kirchsteig  
Leichenweg  
Mühlweg Funde: auf der Höhe links vom Wege wendische Scherben und Brandgruben, wahrscheinlich wendischer Spitzwall
Sage: am Wege nach der Mühle: Kalb ohne Kopf
Oberaue  
Oberdorf  
Paradies  
Pleiße  
Rietzschke  
Schlingen  
Schulsteig  
Unteraue  
Wendebeete