Orts- und Flurnamenkatalog

Droßdorf

Informationen zum Ort
Lage: einst wnw Borna
Ortsnamenformen: (1105) [um 1150]: Drogisdorff; 1421: Droißdorff; 1548: Droesdorff; 1791 Droßdorf; 1875: Droßdorf b. Borna (Drosdorf)
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde mit ehem. Rgt., an kleinem Bachlauf; zweiflügliges Zeilendorf; Gutsschläge und gewannähnliche Streifenflur, 352 ha (1900)
Kirchliche Organisation: nach Kieritzsch gepfarrt 1548 u. 1930
Gemeindezugehörigkeit: 1966 nach Großstolpen eingemeindet
Zustand heute: 1983 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Schleenhain) aufgelöst, Flächen seit 1996 zu Groitzsch
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Droßdorf_(1)
Gefundene FlurnamenAnmerkungen
Alte Straße Lage: ist der noch vorhandene Abzweig der Breunsdorfer Straße nach Neukieritzsch
Bauernfelder  
Beggendorfer Lehde  
Birkenhölzchen  
Brennereiteich  
Breunsdorfer Lehde  
Communlehde  
Dreiackerspitze  
Droßdorfer Anger  
Feldschlößchen  
Flachsröse  
Fuchslöcher  
Galgenfeld  
Geiersberg Lage: 1300 m sw
Geyersberg  
Große Stücken  
Großgarten  
Hirtenteich  
Koppelfeld  
Koppelfeldmark  
Kurze Sechsacker  
Kurze Stücken  
Lange Stücken  
Langer Teich  
Lehde  
Mittelgewende  
Neunacker  
Niedergalczschke  
Obergalczschke  
Obergewende  
Peichendorfer Anger  
Pfarrfeld  
Piegellehde Lage: 1200 n; aber 2300 m sw Piegel
Pödelwitzer Breite  
Roter Kreuzstein  
Sattelhof  
Schafschwemme  
Schilflache  
Schindereiche Anmerkung: ursprünglich wohl Zöllsdorfer Flur
Sage: auf der wüsten Mark Zülsdorf spukt es; von der „Schindereiche“ wandert nachts ein Kalb ohne Kopf nach dem Teiche zu
Schinderteiche  
Schmiedeteich  
Sechsacker  
Siebenackerspitze  
Teifweg  
Untergalczsche  
Untergewende  
Unterweg