Heimatblätter des Bornaer Landes (Heft 5)

1996 vom Heimatverein des Bornaer Landes e. V. herausgegeben.

Mit einem Schwerpunkt zum 450. Todestag von Dr. Martin Luther am 18. Februar 1996.

Aus dem Inhalt

Die lutherische Reformation war nur im Zusammenspiel mit den landesherrlichen Gewalten möglich. Der Aufbau der neuen Kirchenordnung vollzog sich innerhalb der damaligen territorialen Grenzen, da der jeweilige Landesherr über die Region befand. Nach der Leipziger Teilung gehörten die bis dahin kursächsischen Ämter Borna und Pegau zwei unterschiedlichen Staatsgebilden: Borna dem ernestinischen Kurfürstentum, und Pegau dem albertinischen Herzogtum Sachsen. Während Kurfürst Friedrich der Reformation die Wege bahnte, obwohl er selbst seines Lebens Katholik geblieben ist, unterdrückte Herzog Georg jegliche reformatorische Regung ...

Aus dem weiteren Inhalt:

AutorBeitrag
Gregor Kaufmann Der Kiebitz – Vogel des Jahres 1996
Helmut Oertel Die Breunsdorfer Windmühle in Schöhna
Tylo Peter Das Kloster Pegau und Borna im Zeitalter der Reformation
Dr. Siegfried Börtitz Kindheitserinnerungen der Elsa Naumann aus Kohren
Gregor Kaufmann Im Bilderbuch des Tagebaus Böhlen geblättert
Thomas Bergner Clemens Thieme – Der Schöpfer und Erbauer des Völkerschlachtdenkmals
Dr. Peter Haferstroh Der Wettiner Staat am Ende?
Gabrielle Müller Groitzscher Biographien (Zweiter Teil) – Kindheitserinnerung im Bornaer Land
Dr. Wolfgang Sperling Gründung der Kaiserlichen Postagentur Mölbis am 1. Oktober 1895
Hans Hirsch Einiges Wissenswertes über die ehemaligen Rittergüter der Amtshauptmannschaft Borna
  Aus alten Zeitungen: Ein Vergangenheits- und Gegenwartsbild von Regis-Breitingen
  Frühlingsgedanken
Prof. Dr. Rainer Arnold Chronik und Sammlung von Artur Skur an Ramsdorf übergeben