Heimatblätter aus dem Bornaer Land (Heft 1)

1990 vom Heimatverein des Bornaer Landes e. V. herausgegeben.

Mit einem Beitrag über die Vorgeschichte des Bornaer Landes von Gert Schreiber.

Aus dem Inhalt

Das „Bornaer Land“ umfaßt das Territorium der ehemaligen Amtshauptmannschaft Borna, auch als Landkreis und Bezirk Borna bezeichnet. 1952 wurden daraus die Kreise Borna und Geithain, unter Beteiligung von Territorien der Kreise Rochlitz, Altenburg, Leipzig und Grimma gebildet. Das „Bornaer Land“ gehört zur Leipziger Tieflandsbucht, welche als Teil der Norddeutschen Tiefebene wiederum zu jener großen Ebene gehört, die vom Atlantik bis zum Ural im Osten reicht. Südlich von Borna beginnt bereits das Hügelland und bei Frohburg und Beucha tritt das Gebirgsmassiv des Erzgebirges an die Oberfläche. Wenn man das „Bornaer Land“ betrachtet, kann man kaum erahnen, daß in fernen Urzeiten Gebirge an Stelle der Ebene war ...

Aus dem weiteren Inhalt:

AutorBeitrag
Gert Schreiber Vorgeschichte des Bornaer Landes
Dr. Siegfried Körner Erkenntnisse hinsichtlich der slawischen Landnahme im Territorium des heutigen Kreises Borna, dokumentiert an älteren slawischen Ortsnamenstypen
Helmut Hentschel Bodenaltertümer im Landkreis Borna (1) – Die Steinkreuze
Helmut Oertel Denkmale der Braunkohlenindustrie im Landkreis Borna
Dr. Thomas Voigt Das Kloster „St. Jakob“ zu Pegau
Günther Barthel Die Stadtkirche St. Ganghof in Kohren-Sahlis
Günther Barthel Die Sage vom Totenberg
Heino Streller Retten, was zu retten ist
Helmut Hentschel Zur Geschichte des „Goldenen Sterns“
Dr. Hans-Joachim Kessler Das Volkskundemuseum Neukirchen-Wyhra