Chronik von Großdeuben, Zwenkau und umliegenden Ortschaften

Chronik von Max Meiner und Rudi Nietzschmann,
1926 und 1927 von den Verfassern selbst verlegt, 67 + 8 Seiten.

Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:
http://d-nb.info/560721315

Aus dem Inhalt:

Ein Ort mit ursprünglich slawischem, dann aber germanisch-deutschem Charakter ist Deuben, wie auch der Name, der sich von dem slawischen Worte dub = Eiche herleitet, beweist. Debitzdeuben kommt von Dewitz = decici, welches Familie der Deva bedeutet und im Altslawischen „Jungfrau“ heißt (Heh).

Auch die Anlage des alten Dorfes Probstdeuben das früher vielfach, heute noch im Volksmunde mit „Kleindeuben“ bezeichnet wurde, bestätigt diese Annahme; denn die alten Häuser in der Gemeinestraße gruppierten sich um einen Platz. In Groß- und Debitz-Deuben kann man die Sackgasse in der Kirch- und Zehmener Straße als Beispiele einer sorbischen Niederlassung anführen.

Hauptwerk (1926)
Einleitung
Territoriale und kirchliche Zugehörigkeit der Parochien
Die Besiedlung
Groß-, Probst- und Debitzdeuben
– bis 1350
– Das Rittergut
– Kirche
– Schule
– Gemeinwesen
Großstädteln und Gaschwitz
Zwenkau, die Harth und die wüsten Marken
Zehmen und Rüben
Böhlen, Stöhna und Zeschwitz
Nachtrag (1927)
Vorwort
Die umliegenden Ortschaften mit Imnitz und Kotzschbar
Nachwort